Hände und Füße gemeinsam im Kreis

Mitreden – Mitgestalten

Wissenschaftliche Begleitung des Dialogprozesses „Mitreden – Mitgestalten: Die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe“

Laufzeit

Start 30.08.18
Projektende 31.12.19

Auftraggeber 

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen, Jugend

Kooperationspartner 

Kurzbeschreibung

Im Koalitionsvertrag für die 19. Legislaturperiode haben CDU/CSU und SPD vereinbart, die Kinder- und Jugendhilfe weiterzuentwickeln. Insbesondere der Kinderschutz und die Unterstützung von Familien sollen verbessert werden.  Dafür wurde im Rahmen des Dialogprozesses „Mitreden – Mitgestalten: Die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe“ das IKJ beauftragt. Es sollen Erfahrungen von Beteiligten und Betroffenen mit der Kinder- und Jugendhilfe sowie Familiengerichtsbarkeit gesammelt werden, um diese systematisch auszuwerten. Ergänzend dazu wurde der Bundesregierung durch Beschluss des Deutschen Bundestags vom 21. Februar 2019 aufgetragen, „neben der bereits begonnenen Betrachtung und Analyse von allgemeinen Erfahrungshorizonten junger Menschen und Familien mit der Kinder- und Jugendhilfe sowie familiengerichtlichen Verfahren auch Berichte von Betroffenen spezifischer Fallkonstellationen im Kinderschutz, bei denen Verfahren und Maßnahmen des Jugendamts und des Familiengerichts zur Gefahrenabwehr mit Anforderungen oder Eingriffen für die Personensorgeberechtigten verbunden waren, – u. a. mithilfe einer temporären wissenschaftlichen Anlaufstelle für Falleingaben – systematisch“ auszuwerten.

In Umsetzung des Koalitionsvertrags und des Bundestagsbeschlusses vom 21. Februar 2019 umfasst die wissenschaftlichen Begleitung des Dialogprozesses „Mitreden – Mitgestalten: Die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe“ eine umfassende, explorative Betroffenenbeteiligung sowie als themenspezifische Ergänzung das Vertiefungsmodul „Hochproblematische Kinderschutzverläufe: Betroffenen eine Stimme geben“.

Ziel dieser wissenschaftlichen Begleitforschung ist es, die Perspektive der Adressat*innen der Kinder- und Jugendhilfe einzubeziehen und ihre Kompetenz in eigener Sache gleichsam auf Augenhöhe mit der Expertise aller anderen beteiligten professionellen Akteure in den Modernisierungsprozess einbeziehen zu können. Gleichermaßen sollen in diesem Rahmen auch Expertise und Sichtweisen von Fach- bzw. Führungskräfte auf die Kinder- und Jugendhilfe und angrenzende relevanter Systeme bzw. Bereiche abgebildet werden, um auch diese als Erkenntnisgrundlage für eine Reform der Rechtsgrundlagen nutzen zu können.

Downloads

Link zur Website: www.mitreden-mitgestalten.de und www.kinderschutzverlaeufe.de

Kontaktpersonen

Monika Feist-Ortmanns

Geschäftsführende Direktorin

Sonja Biernatowski

Sekretariat und Verwaltung