Steuerungswissen und Handlungsorientierung für den Aufbau effektiver interdisziplinärer Versorgungsnetzwerke für suchtbelastete Familien

Laufzeit

Start 01.11.18 
Projektende 31.10.21

Auftraggeber 

Bundesministerium für Gesundheit

Kooperationspartner*innen

Evtl. Förderung/Drittmittelgeber

Förderung aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages durch die Bundesregierung

Kurzbeschreibung

In den letzten zehn Jahren sind Fachwelt und Politik zunehmend übereingekommen, dass der Aufbau arbeitsfeldübergreifender Hilfenetzwerke zwischen Jugendhilfe, Suchthilfe sowie medizinischer Versorgung eine dringend notwendige Bedingung für eine bedarfsgerechte Versorgung von Familien mit Suchtproblematik darstellt. Dennoch ist die interdisziplinäre Versorgung der Zielgruppe bisher bundesweit auf wenige Leuchtturmprojekte begrenzt, die selten durch eine langfristige Regelfinanzierung gesichert sind.

Ausgehend von diesem strukturellen Mangel soll untersucht werden, unter welchen Struktur- und  Rahmenbedingungen der Aufbau einer funktionalen Versorgung gelingen kann. Es wird evaluiert, ob das Konzept der kooperativen Leistungserbringung zwischen Jugend- und Suchthilfe in der Praxis suchtbelastete Eltern und deren Kinder wirksam unterstützt. Dabei soll Steuerungswissen und eine evidenzbasierte Handlungsorientierung geschaffen werden, um bundesweit flächendeckend bedarfsgerechte Versorgungsnetzwerke zu implementieren. Auch soll die wirksame, interdisziplinäre Leistungserbringung weiterentwickelt und qualifiziert werden.

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Projektbeschreibung
Anmeldeformular
Link zur Website: www.jugendhilfe-suchthilfe.de

Kontaktpersonen

Niklas Helsper

Wissenschaftlicher Mitarbeiter Bund/Kommunen und Sozialraumorientierung

Sonja Biernatowski

Sekretariat und Verwaltung in Essen

Monika Feist-Ortmanns

Abteilungsleitung Bund und Kommunen