1995 startete das Praxisforschungsprojekt „Effekte ausgewählter Formen der Erziehungshilfe (innerhalb und außerhalb der Familie) bei verhaltensauffälligen Kindern“ (abgekürzt „Jugendhilfe-Effekte-Studie (JES)) mit einer Laufzeit von fünf Jahren. Die Finanzierung erfolgte durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, anteilig durch die Bundesländer Bayern, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen, den Landeswohlfahrtsverband Baden sowie durch den Deutschen Caritasverband. Die Projektkoordination oblag dem Direktor des Instituts für Kinder- und Jugendhilfe (IKJ) in Mainz, Dr. Eckhart Knab und danach Dr. Michael Macsenaere. Die wissenschaftliche Beratung erfolgte durch Prof. Dr. Dr. Martin Schmidt, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychologie des Kindes- und Jugendalters des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim, und Prof. Dr. Franz Petermann, Direktor des Zentrums für Rehabilitationsforschung der Universität Bremen. Die Studie basiert auf einer Vorstudie der gleichen, interdisziplinär besetzten Arbeitsgruppe, deren Abschlussbericht 1995 veröffentlicht wurde (Petermann & Schmidt, 1995). Begleitet wurde die Studie durch einen Beirat, der sich aus Vertretern von Bundes- und Landesministerien, Spitzenverbänden, Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe, Jugendämtern und (Fach)Hochschullehrern zusammensetzte.

Download Abschlussbericht hier.